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4. und letzter Lauf zum SH-Cup beim Schietschmieter Bistensee e.V.

Meine Teilnahme stand auf der Kippe, weil ich mir mal wieder eine Erkältung eingefangen habe. Ich habe dann doch noch die Kurve bekommen und mich auf den Weg nach Bistensee gemacht.

Am Samstag konnten wir nicht sehr viel trainieren, es hat immer wieder geregnet. Und die Temperaturen waren im Keller. Nicht so unsere Stimmung, die war wie immer auf dem Siedepunkt. Da im SH-Cup immer ein Vorlauf am Samstag gefahren wird, war das Reifenroulette dieses Mal noch schwieriger als sonst. Ich habe mich für H-Block in P1 entschieden, da ich auf besseres Wetter am Sonntag gewettet habe. Zudem mag ich es, wenn ein Reifen ein wenig rutscht. Zum ersten Vorlauf war es dann auch halbwegs trocken.

Leider hatte ich ein sehr komisches „Motorproblem“. Der Motor lief auf der Startbox einwandfrei, sobald ich aber die Boxengassen heruntergefahren bin, ging der Motor aus. Wir haben dann alles Mögliche vermutet: Glühkerze, Glockenlager, Luftfilter, Spritfilter. Nichts brachte eine Veränderung, danke an Frank der dann feststellte das, wenn man das Auto festhält und Gas gibt der Motor auch ausgeht. Die Lösung war die Spritleitung, um 3 mm zu kürzen, damit diese nicht so stark geknickt wird. Damit war das Problem behoben.

Am Sonntag war das Wetter deutlich besser. Wir sind um 9 Uhr mit dem ersten Vorlauf gestartet. Leider stand die Sonne noch sehr tief und deswegen war an manchen Stellen mehr raten als fahren angesagt. Aber auch die beiden Vorläufe gingen sehr gut und meine Reifenwahl vom Samstag war sehr gut. Beim zweiten Vorlauf war die Strecke schon fast ganz trocken und meine Reifen gingen sehr gut. Somit landete ich auf Platz 7 und war für das A-Finale gesetzt.

Zum Finale habe ich dann noch Luftfilter und Glockenlager ersetzt und Michael hat für mich im Finale getankt. Nach dem Start kam ich gut weg, kam aber leider gar nicht mit der trockenen und recht griffigen Strecke klar. In fast jeder Runde lag ich im Waschbrett auf dem Dache. Das funktionierte vorher fast immer ohne Probleme. Der erste Tankstop lief auch super, Peter hat Michael geholfen und ich war ruck zuck wieder auf der Strecke. Ich habe dann immer wieder mit Jan und Jens um Positionen gekämpft. Leider habe ich den Aufruf zum zweiten Tankstop überhört und blieb dann mit leerem Tank kurz hinter der Brücke liegen. Bis Peter mich eingesammelt hat, ist mir Ronny schon ins Auto gefahren. Konnte er nicht sehen, war eine doofe Stelle. Dabei ist ein Dämpfer gebrochen und ich musste vorzeitig aufgeben.

Leider habe ich es versäumt meinem Tanker, Michael, zu sagen er soll mich beim Vor- und Nachnamen rufen. Auf meinen Spitznamen höre ich manchmal nicht, vor allem dann nicht, wenn ich im Kampfmodus bin. Und als Tanker sollte man sich immer bestätigen lassen das man gehört wurde. Aber man lernt ja nie aus bei diesem Hobby. Beim nächsten Mal werde ich eine bessere Einweisung geben.

In Summe bin ich dann 11. in der Hobby Klasse der Nitro Fahrer geworden. Und in der Gesamtwertung 8., was mich für meine erste Session schon sehr gefreut hat. Und da ich dieses Jahr die Qualifikation zur DM nicht geschafft habe, fahre ich auch im Jahr 2020 wieder in der Hobbyklasse.

Sehr gefreut habe ich über die vielen Vereinskollegen, die beim Abschlussrennen dabei waren. Allein im A-Finale waren 7 Fahrer aus dem MAC-Uetersen dabei. Es macht immer wieder Spaß in einem aktiven Verein zu sein, der so viele aktive Fahrer hat. Vollkommen egal was auch ist wir halten als Verein immer zusammen.

Was für eine geile Truppe, 14 Mitglieder des MAC Uetersen e.V.

3. Lauf zum SH-Cup beim B.O.C. Kiel e.V.

Der letzte Termin vor der Sommerpause war der 3. Lauf zum SH-Cup. Wie immer bin ich schon am Freitag angereist und am Abend wurde etwas gefeiert. Die Wettervorhersage für Samstag sah nicht so gut aus und leider sollte die Vorhersage dieses Mal auch stimmen. Wir haben aus Pavillons und Wohnwagen sowie vielen Seitenwänden eine Windgeschütze und trockene Ecke gebaut. Si ließ sich auch das Sauwetter am Samstag aushalten. Das gab einem Zeit ein paar Wartungsaufgaben am Auto auszuführen, die Dämpfer hatte ich seit dem Zusammenbau nicht mehr gewartet.

Am Samstag gegen 15 Uhr konnten wir dann auf die Strecke zum Training. Die Strecke hat den Regen erstaunlicherweise sehr gut weggesteckt. Ein bisschen Sonne und vor allem der starke Wind haben ihr Bestes gegeben und den Lehm getrocknet. Gegen 17 Uhr sind wir dann den ersten Vorlauf gefahren.

Sonntag wie immer 8:30 Uhr Fahrerbesprechung und dann ging es mit den Elos los. Zwei weitere Vorläufe waren für die Finaleinteilung noch zu fahren. Mehr Ausfederweg und 20 Gramm im Heck, sorgten dafür das ich im A-Finale von Platz 8 gestartet bin. Und das, obwohl die Strecke echte Herausforderungen an Mensch und Maschine stellt. Fahren, ohne auf dem Dach zu liegen war der Schlüssel, auch wenn das manchmal bedeutete sehr langsam zu fahren.

Gegen 16:00 Uhr ging es dann los mit A-Finale. Ich war etwas aufgeregt freute mich aber auf 30 Minuten Fahrzeit. Am Samstag hatte, ich ermittelt das, ich mit einer Tankfüllung 8:45 fahren kann. Also war die Tankstrategie mit tanken bei 7:30, 15:00, und 22:30 klar. Danke an Sven Prautzsch der das Tanken übernommen hat. Der geklemmte Motor lief echt super, ich habe das Standgas noch ein ¼ hochgedreht, und ihm „oben rum“ noch eine 1/16 extra gegeben. Nach dem Start und der ersten halben Runde habe ich mich mal wieder am Ende des Feldes vorgefunden. Aber noch war nichts verloren und ich konnte relativ schnell wieder auf das Fahrerfeld aufschließen.

Mit Jens habe ich einige Runden hart gekämpft bis er in die Box zum tanken musste, und dann hatte er mit technischen Problemen zu kämpfen. Drei Runden vor Schluss lag ich hinter Jan auf Platz 6 und konnte langsam aufschließen, sehr langsam. In der letzten Runde hatte sich Jan an einem Reifen verhakt und ich konnte vorbeiziehen und das Rennen auf Platz 5 beenden. Für mich ein super Ergebnis, was auch den HotDices in P1 geschuldet war. Die gingen mal wieder super und hatten bis zum Schluss ausreichend viel Profil, das ich immer noch puschen konnte.

Kleine Party

Alle warten auf...

...den Regen:

Hat nicht wenig geregnet

Wir hatten trotzdem unseren Spaß

Große Anspannung kurz vor dem Finale

2. Lauf SH Cup - BIG Hamburg e.V.

Am 22./23. Juni fand der zweite Lauf zum SH-Cup beim BIG Hamburg e.V. statt. Ein sehr heißes Wochenende. Mein Verein war mit 10 Teilnehmern vor Ort, eine echt starke Leistung. Größtenteils saßen wir alle zusammen und hatten viel Spaß.

Entgegen dem Pfingstrennen war die Strecke nun staubtrocken und verlangte nach anderen Reifen. Einen Addictive konnte man nicht fahren, da die Idealline oft noch staubig war. Aber der HotDices lief wie immer zuverlässig. Wir haben festgestellt das Procircuit die Mischung angepasst hat, SuperSoft fühlt sich jetzt auch an wie SuperSoft.

Aufgrund des SH-Cup Reglements werden alle Fahrer nach der Rangliste in A – C Finale eingeteilt. Ich startete im B-Finale von Platz 3 und habe mir mit Maik einen super Kampf um Platz geliefert. Ständig wechselte der erste Platz zwischen uns beiden. Drei Runden vor Schluss habe ich die Führung nach einem Abflug an Maik abgeben müssen. Und zu meinem Glück hat er in der letzten Runde keine 30 Meter vor der Zeitschleife einen kleinen Fehler gemacht, was ich ausnutzen konnte, um das B-Finale mit Platz 1 zu beenden. War ein toller Kampf Maik!

Im A-Finale hatte ich somit Startplatz 9 und habe es mal wieder verbockt. Aufgrund der hohen Temperaturen dachte ich das ich das Standgas noch mehr hoch drehe. Das sollte man nicht tun! Nun lief mein Motor mit einer Tankfüllung nur noch 5 Minuten, und hatte keine Leistung mehr. Schade, aber ich bin ja noch in der Ausbildung was die Einstellung von Nitro-Motoren betrifft. Trotzdem hatten wir alle viel Spaß und haben viel geschwitzt.


Nach 25 Minuten im B-Finale und 35 Minuten im A-Finale

MAC Uetersen e.V.

4. und letzter Lauf zum SH Cup 2018 und Saisonabschluss

Am 14. Oktober war es so weit und es stand das letzte Rennen des Jahres an. In vielerlei Hinsicht ein entscheidendes Datum, aber dazu später mehr.

Wie jetzt üblich bin ich am Freitag mit dem Wohnwagen angereist. Leider war es schon 18:30 als ich beim BIG Hamburg angekommen bin. So blieb mir gerade mal eine halbe Stunde um alles aufzubauen, den um 19 Uhr war es schon dunkel. Das war aber alles kein Problem und der Wohnwagen stand schon bald fertig aufgebaut. Die Party ging wohl bis 3 Uhr am nächsten Morgen, ich selber war schon früher schlafen gegangen.

Der Trainingsnebel am Samstag


Das Training begann wie immer um 10 Uhr am Samstag. Ich bin gebrauchte Hot Dices von ProCircuite gefahren, einer meiner Lieblingsreifen. Bis um 13 Uhr war freies Training angesetzt. Und der Verein hatte die Strecke sehr gut vorbereitet. Vor allem der Sprung Nummer 3 war jetzt deutlich besser zu fahren. Die neuen Ultimate LiPos machen sich auch sehr gut. Ich war sehr zufrieden. In der Mittagspause wurden wir wieder mit leckeren Pommes und Fleisch vom grill verwöhnt. Es hatten sich weit über 60 Teilnehmer genannt von denen wohl aber nicht alle schon am Samstag angereist sind. Am Nachmittag sind wir zwei Trainings zu je 10 Minuten gefahren, mit Streckenposten. Auch die liefen sehr gut. Im Anschluss daran gab es noch freies Training bis 18:30 Uhr. Da ich aber noch was Essen wollte habe ich mir das gespart und es gab lecker Nudeln mit Tomatensauce.

Leckere Nudeln


Aufgrund das es schon früh dunkel wird wurde die Fahrerbesprechung für 8 Uhr angesetzt und um 8:30 Uhr ging es schon los mit dem ersten Vorlauf. Nach den Vorläufen wurden wir auf zwei Halbfinale aufgeteilt und ich startete im ½ Finale B von Platz 2 und bin am Ende als 4. durchs Ziel gefahren. Gleich am Anfang hat es mich erwischt und ich war im Pulk verkeilt und war dann auf Platz 7. Ich konnte mich dann wieder bis auf Platz 3 vorfahren, diesen Platz aber leider nicht halten. Ein kleiner Fehler und schon war ich wieder auf Platz 5.



Der 4. Platz in meinem Halbfinale führte dann zu Startplatz 9 im Finale. Die Finale bin ich relativ entspannt gefahren und konnte mich so um 2 Plätze verbessern auf den 7. Platz. Ich hatte viel Spaß mich mit meinem Vereinskollegen Florian zu messen. Wir haben die Positionen immer wieder gewechselt.



Saisonabschluss
Dies war letzte Lauf zum SH Cup und so gab es noch eine Gesamtwertung, die ja eigentlich viel Spannender ist in so einer Serie. Über die Saison war die Anzahl der Teilnehmer in der ORE8 Klasse ganz okay. Wir haben immer 2 Gruppen zusammen bekommen, was deutlich besser ist als bei den Sportkreismeisterschaften Läufen. Es gab ca. 15 Teilnehmer die mehr als ein Rennen gefahren sind.
Ich habe den SH Cup auf Platz 6 abgeschlossen. Mit dem 6. Platz bin ich zufrieden. Dieses Rennen war auch das letzte Rennen für meinen Mugen MBX7r Eco, nach drei Jahren werde ich in Saison 2019 auf den Mugen MBX8 Nitro umsteigen.

Die Gesamtrangliste für ORE8 und OR8 könnt Ihr Euch anschauen.


Bedanken möchte ich mich bei JSB-Modellsport für die Unterstützung.

SH Cup Rangliste - 2018

Hallo zusammen,

ein Rennen fehlt noch dann ist auch der SH Cup 2018 durch. Am 14.10.2018 findet beim BIG Hamburg der 4. und letzte Lauf statt, die Nennung findet Ihr bei EventRc.pro.


Ich habe die bisherigen Läufe mal in eine Rangliste eingetragen. Da wir dieses Jahr 4 Rennen fahren wird es ein Streichergebnis geben, also das schlechteste Ergebnis wird nicht einbezogen.

Man kann die Liste umschalten zwischen ORE8 und OR8, ganz unten links am Ende der Tabelle.



3. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V.

Nach der langen Sommerpause hatte ich eigentlich keine große Lust auf ein Rennwochenende. Wie schnell man sich doch ans „nichts tun“ gewöhnt. Aber es nützt ja nix am Ende der Session will man sehen, wo man steht.

Am Freitag ging es mit dem Wohnwagen nach Stein. Als ich um 19 Uhr eingetroffen bin, war der „Campingbereich“ schon ziemlich voll. Aber ich konnte mit meinen Vereinskollegen Jan, Tom und Ronny eine Wagenburg bauen. Drei Wohnwagen und zwei Pavillons, echt super. Die Party am Freitag war klasse und der Weg ins Bett war nicht weit.

Leider hat es in der Nacht etwas geregnet und die Strecke war am Samstag noch etwas feucht. Der Lehm klebte nur ein wenig am Auto, aber kein Schlamm und keine Pfützen. Die Bahn war prima präpariert und vor allem das Plateau ließ sich sehr gut fahren. Ich mag die Strecke vom BOC. So langsam wurde es auch voll, ein paar Wohnwagen und Pavillons sind noch dazu gekommen. Doch mehr Starter, als ich gedacht habe. Sehr viele haben sich wohl kurzfristig entschieden, somit sind wir dann doch 14 Elo Fahrer geworden.

Der Sonntag verlief ziemlich unaufgeregt. Vorläufe durchziehen. Leider hat sich dann das Wetter gegen Mittag schlagartig verbessert. Entgegen der Wettervorhersage schien die Sonne. Die Strecke trocknete immer weiter ab und wurde immer rutschiger. Aufgrund des SH-Cup Reglements muss man sich am Sonntagmorgen für einen Satz Reifen entscheiden und diese den ganzen Tag fahren. Dieses Mal hätte ich gerne diese Regel gebrochen.
Nach einem Halbfinale haben sich die besten 12 für das Finale qualifiziert, welches dann zweimal ausgefahren wurde. Leider bin ich in den Finalen mit der Strecke nicht mehr zurecht gekommen. Der trockene Lehm war sehr rutschig. Dazu kamen einige Löcher, die trotz der gut präparierten Strecke für Traktionsverlust gesorgt haben. Am Ende wurde ich 7.

Jetzt freue ich mich auf das Freundschaftsrennen in Braunschweig und auf den Session Abschluss beim BIG Hamburg zum 4. Lauf des SH Cup.


Die Strecke war noch feucht

Wohnwagenburg mit Schrauberplatz

Lecker Frühstück

Neben dem vorderen unteren Querlenkerhalter ost auch eine Antriebswelle ersetzt worden

Am Abend wurde gegrillt

Ein wenig mehr Wartung wäre gut gewesen...

1. Lauf zum SH-Cup mit Einschränkungen

Nach dem SK Lauf in Bistensee stand gleich am nächsten Wochenende der 1. Lauf zum Schleswig-Holstein Cup auf dem Rennkalender. Zu Beginn der Woche sah es noch so aus, als ob das Wetter wieder Top sein würde.

Dieses Mal gab es 26 Nennungen für die Elo-Klasse. Viel schöner, wenn es mehr als ein Duzend Fahrer sind. Am Samstag bin ich diesmal früher da gewesen, und habe meinen Pavillon schnell aufgestellt. Der war bei Björn in seinem Wohnwagen verstaut.

Um 10 Uhr ging das Training los, da die Strecke aber noch sehr nass war habe ich erstmal abgewartet. Abgewartet und gefroren, das Thermometer zeigte lausige 7°C und der Wind blies einem kräftig ins Gesicht. Gefühlte -5°C. Nachdem ich nach dem Mittag zwei Akkus gefahren bin, bin ich um 15 Uhr wieder nach Hause gefahren.

Sonntag sollte das Wetter etwas wärmer werden, und so war es auch. Der Wind war weg und der Spaß konnte um 9:00 Uhr beginnen. Zum Glück war ich nicht in der ersten Gruppe für die Vorläufe, die Autos waren alle sehr dreckig. Ich war in Gruppe 5 und konnte meine Vorläufe gut fahren.

Es lief deutlich besser als am Wochenende zuvor. Ich hatte mein Offroad-Feeling wiedergefunden. Aufgrund der Witterung bin ich mit AKA Moto in SuperSoft gefahren. Gerade auf den Kunstrasengitterstellen ging mit diesem Reifen deutlich mehr. Ins ½ Finale A ging es von Startplatz 4. Diesmal lief der Start ganz gut, bis auf eine Karambolage mit Oli wo er den kürzen gezogen hat, sorry Oli. Die 10 Minuten liefen sehr gut, ich lag nur einmal auf dem Dach und konnte das ½ Finale mit dem 3. Platz beenden.

Danach kam es wie es kommen musste, inzwischen hatte gleichmäßiger Nieselregen eingesetzt. Die Autos waren nach 5 Minuten nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Ich habe Björn in seinem Expert Lauf getankt und wir hatten mühe zu erkennen wer welches Auto auf der Strecke gefahren ist. Nachdem alle einmal gefahren sind wurde das Rennen abgebrochen. Da die Strecke mittlerweile so nass und aufgeweicht war, war es für die Helfer nicht mehr sicher. Wenn man stürzt und auf dem Boden liegt kann man keinem Buggy mehr ausweichen.

In der Gesamtrangliste bin ich auf Platz 5 gelandet, nur 1,445 Sekunden hinter Vanessa. Glückwunsch Vanessa! Trotz allen schlechten Wetters war die Stimmung sehr gut und wir Elo Fahrer hatten alle viel Spaß.















3. und letzter Lauf zum Schleswig-Holstein Cup 2017

Für mich das letztes Outdoor Rennen der Session 2017, der SH Cup beim BIG Hamburg. Im letzten Lauf galt es nochmal Punkte zu sammeln, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu bekommen. Wie immer hat Sven sein Teamfahrzeug zur Verfügung gestellt und wir sind gemeinsam um 8 Uhr richtig Stapelfeld gestartet. Bedingt durch diverse Baustellen sind wie eine Strecke gefahren die noch keiner von uns beiden kannte, trotzdem waren wir um 9 Uhr vor Ort. Wir haben uns dann erstmal eingerichtet und alle Leute begrüßt. Schon toll wen man so alles durch das Hobby kennenlernt.

Das Wetter war am Samstag super, und bis zur Mittagspause konnte man frei trainieren. Nach ein paar Runden konnte man am Hahn ziehen da mir ja die Strecke schon bekannt ist. Die 100% Lehmstrecke vom BIG Hamburg ist immer toll zu fahren. Dieses Jahr hatte die Strecke an „Charakter“ zugelegt, was wohl der Nitro DM geschuldet ist. Drei Tage mit über 100 Teilnehmern haben ihre Spuren hinterlassen. Um es vorweg zu nehmen, Sprung #3 hat mir das Leben schwergemacht.

Am Samstagnachmittag stand Gruppentraining auf dem Zeitplan, mit Helfern an der Strecke ist es doch leichter auch mal was auszuprobieren ohne lange auf dem Dach zu liegen. Alle möglichen Reifen habe ich durchprobiert. AKA Impact / I-Beam / Gridiron II / City-Block. Der Gridiron II lief auf der trockenen etwas staubigen Strecke am besten. Aber es war leider klar, dass der Reifen keinen ganzen Sonntag durchhalten würde. Unbedingt ändern musste ich auch das Mitteldiff, vom Czypo-Drom hatte ich noch 15.000er Öl drin. Und ich kann bestätigen das läuft nicht gut, fährt sich eher wie ein Drifter. Fahrzeughöhe und Ausfederweg sowie Federn wurden an die Strecke angepasst. Für mich fuhr das Auto top.

Sonntagmorgen mussten wir um 6:30 Uhr los, sonst wäre, dass alles zu knapp geworden. Die Elos sollten als erste Gruppe in die Vorläufe starten. Ich war auch noch in Gruppe 1 und durfte als erstes los. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Samstag stark verschlechtert. Es nieselte leicht und es war so kalt das man seinen Atem in der Luft sehen konnte. Deswegen habe ich mich doch für den AKA City-Block entschieden, ein gutes Mittelding zwischen I-Beam und Impact. Nächstes Jahr werde ich nur noch TproRacing Reifen fahren, diese sind etwas günstiger und vor allem einfacher für mich zu beschaffen.

Gleich im ersten Vorlauf bin ich nach vier Runden am Sprung #3 hängengeblieben und mir sind beide vorderen unteren Querlenker sowie ein obere Querlenker und ein Dämpferauge gebrochen. Ich dachte das lag an den Folgen von 3 Tage fahren im Czypo-Drom hab schnell alles wieder repariert und konnte dann die anderen beiden Vorläufe gut abschließen. Reifen, Fahrer und Strecke harmonierten miteinander.
Der Sprung #3...

Nach der Mittagspause, in der wir wieder Top vom Catering des BIG Hamburg versorgt wurden, ging es ins Halbfinale. Da wir ja nur 24 Elektriker waren (O-Ton Heino) wurden wir auf ½ Finale A und B verteilt. In den 10 Minuten sollte sich herausstellen ob ich ins A Finale komme oder nicht. Nach 14 Runden hat mal wieder Sprung #3 meinen Vortrieb gebremst und ich bin 10 geworden, obwohl ich laut Zeitnahme auf guten 16/10:20:482 unterwegs war. Da war er dahin der Einzug ins A Finale, aufgelöst in Querlenkerteilen.

Im B Finale habe ich das Beste draus gemacht und bin von Platz 3 gestartet. Kai Teriet der von der 2 starten sollte ist leider schon vor dem Start wegen technischen Problemen ausgefallen. Somit war nur noch Markus Grundmeier zu schlagen. Gleich beim Start wurde ich aufgehalten und war auf Platz 8 zurückgefallen. Ich habe mich dann durchs Feld gepflügt und war dann nach ein paar Runden auf Platz 2. Aber Markus war noch eine ganze Ecke vor mir und ist gut gefahren ohne auf dem Dach zu liegen. Als ich dann eine halbe Runde vor mir gesehen habe, hieß es noch 5 Minuten zu fahren. Das war machbar. Nach ein paar weiteren Runden, war ich in Schlagdistanz. Aber es ist das eine ran zu fahren, dass andere ist zu überholen ohne selber einen Fehler zu machen.
Markus hat es mir zu leichtgemacht und sich nach dem Doppel-S aufs Dach gelegt, ich konnte dann entspannt vorbei zeihen und meinen 1. Platz in Ruhe nach Hause fahren.

Insgesamt wurde ich beim SH Cup 7., kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt das ich zweimal im B-Finale war. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit sich zu messen. Mein großer Dank geht an alle Vereine und Helfer die den SH-Cup möglich machen.

Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album zu sehen.

2. Lauf SH Cup 2017 – B.O.C. Kiel e.V.

Am 2./3. September fand der 2. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V. statt. Nach der Sommerpause war dies wieder eine Gelegenheit Offroad im Wettbewerb zu fahren. Die Wettervorhersage war sehr wechselhaft in den Tagen vor dem Rennen, es hat aber doch mehr als 55 Nennungen gegeben.

Danke an Sven der mal wieder gefahren ist und an seinem Caddy in dem mehr als genug Platz ist für unsere Sachen. Die Strecke ist in der Nähe von Laboe und man fährt von Elmshorn aus gute 1¼ Stunden. Deswegen muss man immer sehr früh los, aber zu Hause schläft man am besten.

Am Samstag ging es dann um 7:30 Uhr los, da die Strecke erst ab 10 Uhr freigegeben ist. Ich habe dann trotzdem noch länger gewartet, denn am Freitag hatte es noch kräftig geregnet und alles war noch durchnässt. Ich hatte keine große Lust auf eine große Reinigung. Nach dem Mittagessen ging es dann los. Beim ersten Akku fuhr das Auto mehr als komisch, wie sich herausgestellt hat hatte ich den Ausfederweg auf maximum stehen. Beim nächsten Akku lief das Auto schon besser, da jetzt alles wieder richtig eingestellt war. Die Strecke trocknete sehr schnell ab, aber leider sehr ungleichmäßig. Es gab feuchte Stellen mit sehr viel Grip, und andere Stellen an den es bereits staubte. Am Ende des Tages hat die Strecke ihren vollen Charakter entwickelt. Ich würde auch sagen, dass war echtes Offroad.

Für den Sonntag standen 4 Vorläufe auf dem Programm, von denen zwei gewertet wurden. Leider konnte ich nur einen mit 11 Runden absolvieren. Die anderen drei Vorläufe mit 10 Runden. Wir sind 8 Minuten gefahren. Da wir nur 17 Starter in der Elo-Klasse waren, sind alle in die Halbfinale gekommen. In meinem Halbfinale bin ich von Platz 4 gestartet, und konnte auch Platz 4 halten. Dann hatten wir ungefähr 4 Stunden Leerlauf, die Zeit habe ich dazu genutzt diverse Kollegen mit ihren Nitros beim betanken zu helfen.

Leider sind wir nur ein Finale gefahren, ich vermute es liegt immer noch an der Software des Vereins die keine Aufsteiger in Kombination mit 3 Elo-Finalläufen unterstützt. Wäre ein Grund Nitro zu fahren, da man in der anderen Klasse auf mehr Fahrtzeit kommt. Mein Finale begann mal wieder damit das ich gleich zu Beginn abgeschossen wurde. Und wieder von hinten aufholen musste. Dazu kann das sich die Strecke über die Stunden verändert hatte, es war auf einmal weniger Gripp auf der Strecke. Deswegen lag ich noch zweimal auf dem Dach. Ich konnte mich aber doch wieder auf Platz 6 vorfahren. Leider wurde ich 30 Meter vor dem Ziel von hinten abgeschossen, und der andere Fahrer hat dann unbeeindruckt meinen 6. Platz eingenommen.

Sehr spannend zu sehen war das Auto von Heino. Er hat einen SCT Regler sowie Motor eingebaut und fährt mit 2S sehr konstant. Ich werde mir nächstes Jahr auch eine solche Combo besorgen und das selber ausprobieren. Aber ich denke das ist die richtige Richtung.

1. Lauf zum SH Cup 2017

Auch dieses Jahr wollte ich am SH Cup teilnehmen angespornt durch den 1. Platz im letzten Jahr. Aufgrund des SK Laufs vom letzten Wochenende war das Setup schon fertig und am Setup wurde auch nichts weiter geändert.

An diesem Wochenende sollten die neuen Hobbyking Ultimate Akkus mit 7500 mAh zum Einsatz kommen, diese haben 5mm Buchsen. Am Samstag habe ich die Adapterhülsen genutzt damit ich den Stecker nicht umlöten musste. Alles lief prima.

Am Freitag hat es wie aus Eimern geschüttet, in Berlin sind viele Keller vollgelaufen und auch viele Straßen waren überflutet. Auch bei uns im Norden hat es den ganzen Tag geregnet, aber die Wetterapp meinte, dass es am Samstag aufhören würde. Gegen 13 Uhr war es dann auch soweit, komisch war es am Wochenende zuvor nicht genauso…
Trotz des späten Starts konnten wir sehr viel Fahren, und alle hatten viel Spaß. Da Sven diesmal auch mit an meinen LiFePo’s hing haben wir zusammen 48 Ah verfahren! Eigentlich haben die LiFePo’s nur 40 Ah, aber man nimmt was man bekommt. Eine eigene Stromversorgung dabei zu haben war sehr angenehm, da es am Morgen immer wieder zu Problemen mit der Sicherung gekommen ist.

Im Laufe des Tages hing dann auch eine Teilnehmer Liste aus, wow drei Elo-Gruppen! Ich glaube ich muss weniger Werbung für den SH Cup machen. Es freut mich sehr, dass es viele neue Gesichter gab, die auch einmal Rennluft schnuppern wollten. Genau dafür ist der SH Cup ja da.

Am Sonntagmorgen ging es dann in die Vorläufe, bei mir lief alles bestens. Mein Buggy hatte ich am Morgen noch auf 5mm Stecker umgerüstet, ob das so schlau war wird sich noch herausstellen. Die Strecke lag mir gut und ich konnte ein paar gute Vorläufe in den Lehm braten. Leider fing es zwischendurch immer mal wieder an zu regnen, so dass die Autos sehr schlammig waren. Aber wir fahren Offroad und gemeckert wird nicht. Ergebnis nach den Vorläufen, Halbfinale A von Platz 4. Ganz respektabel wie ich finde.

Nach der Mittagspause und einigen Helferposten Einsätzen ging es dann los mit dem Halbfinale. Der Start war ganz okay, aber schon im großen Vierer lag ich auf dem Dach und der Helfer konnte mich erst umdrehen als das Feld durch war. Na Prima dachte ich mal wieder die Nerven, wobei ich mich ja mit der Strecke wohl gefühlt habe. Das Rennen lief weiter und ich konnte wieder ein paar Positionen gut machen. Auf der langen Geraden hatte ich Probleme mit der Leistung, am Anfang ging gar nichts und erst nach der Hälfte war die Leistung da. Ein technisches Problem?

Beendet habe ich das Halbfinale auf Platz 7, somit kein Aufstieg ins Finale. Ich war doch mächtig sauer auf mich. An meinem Sitzplatz angekommen habe ich mir dann die „neuen“ Stecker ganz genau angeschaut. Diese waren mehr schwarz als Goldfarben, das war auch das Problem mit der Leistung. Der Strom konnte nicht so fließen wie er sollte. Und deswegen hatte ich auch die Probleme im Sprung gehabt. Sehr schade.

Resümee: Eine tolle Veranstaltung die ablief wie ein Uhrwerk. Und ein paar offene Fragen, warum nur ein Elo-Finale? Warum keine unteren Finale wie bei den Nitros? Den Fragen muss ich nachgehen, und vielleicht kann man da was für die nächste Session machen? Ich werde mich mal umhören.

Nächster Lauf zum SH Cup ist dann erst am 2./3. September beim B.O.C. Kiel.

Die Bilder sind über ein Google Photo Album abrufbar

3. Lauf zum SH-Cup beim BIG Hamburg

Zum dritten Mal haben sich die RC-Car Fahrer aus dem schönsten Bundesland der Welt (Schleswig-Holstein) getroffen um den letzten Lauf zum SH-Cup auszufahren. Der Verein BIG Hamburg e.V. hatte das beste Wetter gebucht und es gab sehr viele Anmeldungen (93).

Auch das Starline Racing Team war in fast voller Stärke angetreten. Ich hatte meine Ausrüstung gut vorbereitet und bin entspannt ins Wochenende gegangen. Aufgrund meiner LiPo-Messungen habe ich mich entschieden doch noch 4 neue Hacker LiPos mitzunehmen. So ging es am Samstagmorgen los, auf nach Hamburg. Durch die Sperrung der A7 musste ich eine längere Strecke in Kauf nehmen, bin aber ohne Probleme durchgekommen. Um kurz nach 8 Uhr war ich an der Strecke, Sven und Thomas kamen kurz danach und wir haben uns eingerichtet.

Um 10 Uhr ging es los mit dem eingeteilten Training. Es wurde in Gruppen trainiert und Helfer waren auch auf der Strecke eingeteilt. Somit war ein Reibungsloser Ablauf garantiert, und es war nicht so ein durcheinander wie auf anderen Rennen. Zu Beginn war die Strecke extrem rutschig. Die dicke Staubschicht musste erst von der Strecke gefahren werden. Zu Beginn bin ich mit dem ProLine Supressor X3 gefahren, der hatte aber wenig Gripp. Deswegen bin ich dann schnell zu AKA Zipps gewechselt. Die hatten zwar im 2. Training auch noch nicht so viel Gripp, das wurde aber im 3. Und 4. Durchgang schon viel besser. Der Samstag war viel zu schnell vorbei, aber ich habe mich schon sehr auf den Sonntag gefreut.

Sonntagmorgen um 6:00 Uhr klingelte der Wecker, nach einer unruhigen Nacht habe ich mich schon um 6:30 Uhr auf den Weg gemacht, den es sollte um 8:00 mit der Fahrerbesprechung losgehen. Die einzige Änderung in der Gruppeneinteilung war das die Truggys jetzt vor den Elos dran waren. Heino hat darauf bestanden das während die Elos fahren kein Nitromotor läuft. Für mich als Elo Fahrer ist das sehr wichtig, denn nur so kann man sein Auto hören und auf Probleme reagieren. Danke Heino!

Überhaupt muss ich dem Rennleiter Heino Müller ein großes Lob aussprechen. Er hat klare Regeln aufgestellt und diese aus konsequent durchgesetzt. Gerade wenn man als Helfer auf der Strecke unterwegs ist um Autos umzudrehen möchte man kein 3,5 KG schweres RC-Car an den Kopf bekommen. Sicher ist es nicht immer einfach seine Anweisungen in derselben Sekunde umzusetzen, aber man konnte sehr gut beobachten das die Disziplin der Fahrer deutlich besser wurde. Spätestens nachdem mindestens 10 – 15 Fahrer durch die Boxengasse fahren mussten.

Nach den Vorläufen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, und ich bin von Startplatz 7 ins Halbfinale gegangen. Die besten 6 aus beiden Halbfinalen würden dann das Finale ausfahren. Ich musste also mindestens einen Platz gut machen um ins A-Finale zu fahren. Von Platz ist Hakan gestartet, und Hakan ist nicht nur ein bisschen schneller als ich. Aber manchmal ist das Pech der einen das Glück der anderen. Hakans Regler hat zu früh abgeschaltet und so konnte er das Rennen nicht beenden. Somit war ich auf dem 6 Platz und hatte mich für das A-Finale qualifiziert.

Das Schöne an den A-Finale ist, dass man zweimal 10 Minuten Fahrzeit hat. Da mir klar war das ich es nicht viel weiter als auf Platz schaffen konnte, konnte ich das Rennen sehr entspannt angehen und meine 20 Minuten fahren. Ich habe für die schnellen Jungs immer schön Platz gemacht, als ich mal wieder überrundet wurde. Und jetzt lief es auch viel besser, der „druck“ war weg und ich konnte meine Linie fahren. Beide A-Finale konnte ich auf Platz 11 beenden.

Jetzt ging es zur Siegerehrung, und ich war sehr gespannt den in der Gesamtwertung war ich auf Platz 2 hinter Heino. Da Heino aber als Rennleiter einspringen musste konnte er nicht starten. Somit hatte ich ziemlich gute Aussichten auf den 1. Platz im SH-Cup 2016. Und ja diesmal gab es nicht nur einen Pokal, sondern gleich zwei. Den großen Pokal für den 1. Platz beim SH-Cup 2016 in der Klasse ORE8, und den zweiten für den besten 40+ Fahrer in der Klasse ORE8. Das auf dem 2. Pokal Senior drauf steht fand ich persönlich nicht so gut ;-)

Zusammenfassend möchte ich mich bei allen Vereinen bedanken die einen SH-Cup ausgerichtet haben, und ich werde versuchen den Vorstand vom MAC Uetersen e.V. davon zu überzeugen in 2017 auch einen SH-Cup auszurichten. Meine anderen Rennberichte könnt Ihr hier zum B.O.C. Kiel e.V. nachlesen und hier zu den Schietschmieter Bistensee e.V. nachlesen. Und abschließend möchte ich mich bei allen Elo-Fahrern bedanken und hoffe das auch nächstes Jahr so viele Elektro Fahrer teilnehmen werden und die Klasse ORE8 beleben.


Der glückliche Gewinner des SH-Cups 2016


Da es diesmal so viele Bilder gibt hier der Link zur Google-Foro-Galerie


Hier die Rangliste nach dem 3. Lauf, auch als PDF vom BIG Hamburg e.V. abzurufen.



Hier noch die Bilder aus dem Album auf dem mein Mugen MBX7R Eco zu sehen ist:


2. Lauf zum SH-Cup bei den Schietschmietern Bistensee e.V.

Am vergangenen Wochenende 23./24. Juli wurde der 2. Lauf zum SH-Cup ausgefahren. Dieses Mal waren wir auf der sehr schönen Strecke der ganz im Norden 60km vor der dänischen Grenze liegt. Neben Sven der die Teilnahme schon lange geplant hatte, hatte sich auch Thomas kurzfristig angemeldet. Dazu kamen noch weitere Bekannte aus dem RC-Car-Zirkus, die man eben auch auf jedem Rennen im Norden trifft. Alle haben ein tolles Pavillon-Lager aufgebaut, was immer eine tolle Atmosphäre erzeugt.

Am Samstagmorgen um 10 Uhr konnten wir mit dem freien Training beginnen. Die Strecke war noch etwas nass da es in der Nach geregnet hatte. Und dann ist noch jemand mit dem Fahrrad über den Kurs gefahren und hat die Strecke beschädigt. Gerüchte das es sich dabei um Heino handeln sollte, haben sich nicht bestätigt. Da unsere Akkus schon zu Hause voll aufgeladen waren konnten wir gleich starten. Zum Glück war ich schon zuvor zum Gastfahren auf der Strecke und konnte mir so die Strecke schnell einprägen. Bis zur Mittagspause konnten wir bestimmt 6 Akkus leer fahren.

In der Mittagspause wurden wir vom Imbisswagen sehr gut versorgt. Neben Currywurst und Pommes gab es auch Spießbraten, alles sehr lecker. Dazu gab es Cola und Fanta aus dänischen Dosen, womit man sich das Pfand sparen kann. Wie lange habe ich schon keine Dose mehr zusammendrücken können, ohne 25¢ zum Fenster raus zu werfen.

Nach dem Mittagessen gab es ein gezeitetes Gruppentraining für alle Gruppen mit Helfern. Danach war wieder freies Training bis um 18 Uhr angesagt. Am späten Nachmittag habe ich meinen Mugen von der Strecke genommen, weil er sehr laut war. Ein genauere Analysezeigte dann das das hintere Diff ein Problem hatte. Als ich es komplett zerlegt hatte konnte ich sehen das der Triebling schon sehr verschlissen war, da das Diff spiel im Diffkasten hatte. Sowas hatte ich als Ersatzteil nicht da. Vielen Dank an dieser Stelle an Heino Müller der mir mit einem Ersatzteil ausgeholfen hat. Leider auch das Tellerrad etwas abbekommen. Ich konnte aber mit 2 Shimscheiben auf der linken Seite und einer auf der rechten Seite das Ganze in einem neuen Diffgehäuse wieder ans Laufen bekommen. Ansonsten wäre das Wochenende für mich an dieser Stelle zu Ende gewesen.

Und schon war der Samstag zu Ende. Insgesamt haben Sven und ich 88Ah (bei 13 Volt) auf der Strecke verbraten. Meine beiden LiFePos haben doch mehr Kapazität als draufsteht, was mich sehr freut. Das Wetter war sehr warm und feucht, viel trinken war angesagt. Der Skalar8v2 von Hacker hatte leider immer an die 80°C, da wir aber auch immer mehr als 10 Minuten gefahren sind ist das kein Wunder. Dazu kommt das meine China-Lüfter für 12 Volt ausgelegt sind, der Regler am BEC aber „nur“ 7,4 Volt liefert. Eine Lösung habe schon, aber dazu mehr in einem extra Blog-Post. Am nächsten Tag wollten wir um 8 Uhr an der Rennstrecke sein, um bei der Fahrerbesprechung um 8:30 Uhr dabei zu sein. Da wir alle zu Hause schlafen wollten mussten wir die 1h 20m Anfahrt auf uns nehmen.

Am Sonntag war dann Endlich Renntag. Auf dem Weg nach Bistensee hatten wir ein paar Tropfen auf der Autoscheibe aber man konnte schon sehen je weiter wir nach Norden kamen desto blauer der Himmel. Da wir schon um 6:30 Uhr in Kölln-Reisiek losgefahren sind, waren wir um 7:40 Uhr schon da. Diesmal war Thomas auch gleich schon mitgekommen, weil er ja sonntags nicht arbeiten muss. Nach der Fahrerbesprechung die Norbert Matz abgehalten hat ging es gleich los mit dem ersten Vorlauf der Nitro Gruppen. Bis zum Mittag sollten alle Gruppen 4 Vorläufe gefahren haben.

Mein Auto war nach der Diff-Reparatur doch recht laut, hatte aber sonst keine Einschränkungen. Die Vorläufe liefen gut und ich fühlte mich sehr wohl auf dem Fahrerstand. Nach Abschluss des 2. Vorlaufs lag ich auf Platz 8 von 20 also schon mal Halbfinale. Ich bin dann im Halbfinale A von Platz 5 gestartet. Kein wirklich toller, aber auch kein wirklich schlechter Startplatz. Aber ich war zufrieden. Der AKA Impact in Soft lief sehr gut, gerade auf den häufigen Kunststoff-Rasengitter-Abschnitten konnte der Reifen punkten und sich schön einhacken. Ich konnte mich für das Finale qualifizieren.

Im Finale bin ich von Startplatz 6 aus ins Rennen gehen, wie eben schon gesagt nicht wirklich toll aber mal sehen was so geht. Der Plan war wie immer wenig auf dem Dach liegen und eine saubere enge Linie fahren. Im ersten A-Finale bin ich auf Platz 5 gelandet, und habe einen Platz gut machen können. Das zweiten A-Finale konnte ich mit dem 3 Platz abschließen, für mich ein super Ergebnis. Somit bin ich dann insgesamt 4. geworden. Es sind ein schon im ersten Finale ein paar Fahrer ausgefallen, und im zweiten Finale auch. Die hohen Temperaturen haben ihre Opfer gefordert. Nur wer wirklich gut vorbereitet war konnte die 30°C im Schatten auch gut verkraften. Nach dem ersten Finale hatte ich eine Motortemperatur von 85°C und eine Akkutemperatur von 54°C! Selbst an den Diffausgängen vom hinteren Diff zum Mitteldiff habe ich 45°C gemessen. In beiden Läufen bin ich auf gute 15 Runden gekommen.

Insgesamt muss ich sagen war das eines der besten Wochenenden, schon alleine, weil das Wetter so toll war. Aber auch das Ergebnis kann sich sehen lassen finde. Von 20 Starten 4. zu werden ist schon ganz gut. Man merkt das sich regelmäßiges Training auszahlt, aber die letzten drei Wochenenden haben meiner Familie recht viel abverlangt. Ehemann/Papa war nicht da, den ganzen Tag. Danke dass Ihr mich dabei so toll unterstützt!

Ein klein wenig Kritik muss aber auch Erlaubt sein. Norbert hat eine tolle Strecke geschaffen, aber seine Leitungen als Gastgeber sind noch Ausbaufähig. Ich fand es okay was er gesagt hat und wie er seine Besprechungen durchgeführt hat. Die Wege zur Toilette waren sehr weit, und ich denke ein Dixi für die Herren an der Strecke hätte manches für die Gastgeber einfacher gemacht. Tja und diesmal hätte ich auch einen Pokal für den 3. Platz bekommen, wenn ich denn den 3. Platz erreicht hätte. So durfte ich die zweite SH-Cup Medaille mit nach Hause nehmen. Und bei der Pokalverleihung war auch Norbert wieder gut gelaunt und es hat ihm und uns viel Spaß gemacht.

Ich freue mich schon auf den 3. Lauf zum SH-Cup im September beim BIG Hamburg.


Warten auf Sven

Überblick über die Strecke (1)

Überblick über die Strecke (2)

Fahererlager

Die SundayDriver RC-Car Gang auf dem Weg

In Richtung Norden wurde das Wetter immer besser







1. Lauf zum SH-Cup 2016 beim B.O.C. Kiel

Am Wochenende 9./10. Juli fand der erste Lauf zum SH-Cup 2016 statt. Ich war zusammen mit meinem Kumpel Thomas angemeldet. Leider sah das Wetter vor dem Wochenende nicht sehr gut aus. Auch als wir am Samstagmorgen in Stein bei Kiel angekommen sind sah man noch einige Pfützen auf der Strecke. Die fleißigen Vereinsmitglieder waren aber schon dabei das Wasser von der Strecke zu bekommen. Wir haben dann erstmal in Ruhe meinen Pavillon aufgestellt und uns eingerichtet. Es wurde dann mitgeteilt das die Stecke erst ab 14 Uhr für das Training freigegeben wird. Die Zeit bis dahin verging mit RC-Car-Gesprächen wie im Fluge. Für das leibliche Wohl hat meine Frau gesorgt in Form eines sehr leckeren Wurstsalats.

Um 14 Uhr ging es auf die für mich unbekannte Strecke, erstmal ein paar Inforunden drehen und sehen wie es so läuft. Da noch nicht sehr viele Teilnehmer zum Training da waren, konnte jeder sehr viel fahren. Ich habe mehr als 12 Akkusladungen leer gemacht, und konnte dadurch die Strecke sehr gut kennenlernen. Wir haben dann auch noch das Startgeld von 20€ bezahlt und einen Satz AKA Impact (Soft) für 37€ gekauft. Diese Reifen sind für Nitro-Hobbyfahrer Pflicht, und werden am Rennsonntag mit Sprühfarbe markiert. Je später der Abend wurde desto trockener wurde die Strecke. Die Löcher in der Strecke die einige beim SK-Lauf gestört hatten wurden vom Verein mit Lehm ausgebessert. Mir gefällt die Strecke sehr gut. Und Rundenzeiten von um die 50 Sekunden zeugen von einer abwechslungsreichen Strecke.

Am Rennsontag mussten wir schon um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung da sein, um kurz nach 8 Uhr waren wir auch schon da. Noch eben schnell die Startnummern aufs Auto geklebt und die Reifen markiert schon konnte es losgehen. Die Reifen die sich die Elo-Fahrer ausgesucht haben mussten am gesamten Sonntag gefahren werden, ein Wechsel war nicht zulässig. Ich bin bei den AKA Impact geblieben, und wie sich später herausstellte war das eine sehr gute Wahl.

Nachdem das Reglement zu 2016 geändert wurde hat Timo Engelstätter alles sehr gut erklärt. Nur leider war für die Elos nur ein Finale mit 10 Minuten vorgesehen. Heino Müller hat hier das Wort ergriffen und konnte den Rennleiter davon überzeugen das die Elos dreimal 10 Minuten Finale fahren. Das hat alle acht Elo Fahrer sehr gefreut. Nicht so sehr gefreut haben ich mich darüber das die Truggys (es waren nur zwei) mit uns zusammen auf die Strecke gehen sollten. Da es aber nur zwei waren und die beiden eben auch fahren wollten, war keiner ein Spielverderber und wir habe sie mitspielen lassen.

Mit den vier Vorläufen ging es los, entgegen dem Training vom Vortag lief es erstmal nicht so gut für mich. Wie so oft wollte ich zu viel und lag zu oft auf dem Dach. Zum Glück hatten wir in den Vorläufen genügend Helfer auf der Strecke und so konnte ich immer sehr schnell weiterfahren. Nach der Mittagspause sollte es mit den Finalläufen weitergehen.

Durch das Ergebnis aus den Vorläufen sollte ich von Platz drei starten, für mich kein Idealer Startplatz. Uwe stand vor mir und davor Heino der von Platz eins startet. Wie so oft bei einem stehenden Start übertreiben es die weiter hinten startenden Fahrer, und rasen in die Menge. Zum Glück konnte ich mich beim 1. und 2. Lauf gut absetzten, und war nicht Teil des Getümmels. Uwe konnte ich in den ersten beiden Läufen immer schon gleich am Anfang überholen, und konnte so beide Läufe mit sicherem Abstand als zweiter ins Ziel bringen. Im dritten Lauf hatte sich Heino mit den anderen in den Haaren und so konnte ich 4 Runden als Führender fahren. Leider konnte ich diese Führung nicht ins Ziel retten, da ich im dritten Lauf zu viele Fehler gemacht habe. Dazu kommt das wir nur freiwillige Helfer hatten, und nicht alle Streckenposten besetzt waren. Alles in allem ein für mich sehr erfolgreiches Wochenende.

Das Wetter hat uns am Wochenende mit Wind und Sonne unterstützt. Leider wurde es am Sonntag sehr schwül warm, was ganz viele winzig kleine Tierchen angelockt hat. Die haben dafür gesorgt das sich alle Fahrer nicht nur aufs Fahren konzentrieren mussten, sondern auch darauf sich nicht zu kratzen. Zum Glück haben diese Tier nicht auch noch gestochen, dann wäre es übel geworden.

Mein Mugen MBX7r Eco hat das ganze Wochenende über sehr gut funktioniert. Bis auf die Federn bin ich im Baukasten Setup gefahren. Dämpfer Federn 1,4mm vorne L70/6,75T und hinten L85/7,75T. Mit Lüfter war ich bei einer Motortemperatur von um die 55°C. Und ich hatte keinen Schaden, was mich sehr gefreut hat.

Was ich schade fand, dass es bei den Elo Fahrern nur für den 1. Platz einen Pokal gab. Bei den Nitro Fahren gab es bis Platz 10 einen Pokal. Was mich immer wieder wundert ist das die Elo Fahrer nicht auf dem gleichen Niveau behandelt werden wie die Nitro Fahrer. Gerade auf einem SH-Cup Lauf sollten die Elo Fahrer gleichbehandelt werden. Man will doch neue Fahrer für das Hobby gewinnen, und viele Starten in ihrem ersten Rennen mit einem Elektro-Modell. Ich hoffe das die Vereine in Zukunft Ihrer Verantwortung für das Hobby auch da wahrnehmen wo es nicht bequem ist.


Die Zeltstadt mit Thomas beim Schrauben

Die Strecke (1)

Die Strecke (2)

Die Strecke (3)

Die Strecke (4)

Start der Nitros

Mein Auto

So werden die Reifen markiert.

Ein paar der Pavillions

Das Endergniss

2. (rechts) und 3. (links)

Die Pokale

Für mich leider kein Pokal


Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...