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Mugen Stifte / Pins MBX7 R und MGT7

In den 1:8er Mugen Fahrzeugen gibt es ein paar Stahlstifte die regelmäßig verschleißen. Hier möchte ich kurz erklären welche Stifte wo benutzt werden, und wie die Teilenummer lautet. Die Links gehen alle auf die RMV-Deutschland Webseite. RMV ist der Importeur für DE und ich wollte keinen Händler bevorzugen. Ihr findet die Ersatzteile bestimmt auch beim Händler Eures Vertrauens.

Ich finde das weder die Anleitung noch die Webseiten der Händler gut informieren welche Stifte man genau braucht. Wenn man die Teileliste und die Explosionszeichnung ganz genau studiert dann kann man es herausfinden. Um es für Euch und mich einfacher zu machen habe ich die benötigten Infos hier aufgeschrieben.

Um die Stifte zu wechseln kann man das Mugen Auspress Werkzeug für Stifte (B0541) verwenden. Von Hudy gibt es auch ein Tool, dafür muss man aber immer die Wellen ganz ausbauen. Mit dem Mugen Werkzeug geht das auch im Teileingebauten Zustand. Bereits extrem breit gedrückte Pins am besten vorher mit dem Dremel und einer Trennscheibe auf einer Seite abtrennen, ansonnten macht man sich das Werkzeug kaputt. Ich spreche da leider aus Erfahrung.




MBX7 R:
Dieser Offroad Buggy wird mit den E2218 (Vorderachsen) und E2219 (Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Buggy mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


MGT7:
Dieser Onroad Wagen wird mit den E0222 (Vorder- und Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Wagen mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


Ersatzteile:
  • Antriebswellen Radachsen (E2218 & E2219 sowie E0222)
    • C0271 = 3 x 13,8 mm (10 Stück)
    • E0238 = 2,5 x 14,8mm (4 Stück) für die CVDs
Radachse Hinten
Antriebswelle (lang) Mitteldiff nach hinten


Zusammenfassung:
  1. Wichtig ist zu wissen das bei den Radantriebswellen die langen Pins verwendet werden, und beim Mittelantrieb die kurzen.
    1. Hintergrund: Beim Offroad fahren arbeitet das Fahrwerk sehr stark und die Wellen sollen nicht herausspringen.
  2. Bei den CVDs kommen die langen in den Mittelantrieb und die kurzen an die Radantriebswellen.

Verbrenner fahren Pro und Contra (OR8 vs. ORE8)

Dieses Jahr habe ich das erste Mal an den Sportkreismeisterschaften teilgenommen. Als Mitglied des MAC Uetersen e.V. bin ich auch Mitglied im DMC (Dachverband der Modellautofahrer in Deutschland). Die Vereine richten sogenannte SK Läufe aus, über diese qualifiziert man sich für die Deutsche Meisterschaft. Wie der aufmerksame Leser meines Blogs weiß bin ich ein Elo-Fahrer. Das bedeutet ich fahre einen Brushlessmotor in meinem 1:8er Buggy, dieser wird über LiPo-Akkus mit Energie versorgt. Daraus ergibt sich eine maximale Fahrtzeit von 15 Minuten.

Im Sportkreis Nord, dem ich auch angehöre, gibt es 43 Vereine laut der DMC Homepage. Viele haben keine eigene Strecke oder fahren eine andere Klasse. Nach meinem Wissen gibt es in meinem näheren Umkreis (2h Fahrtzeit) 5 Vereine (Bremen baut gerade wieder neu auf dann wären es 6) die auch eine eigne Strecke betreiben. Vier davon haben in der Session 2016 SK-Läufe ausgerichtet, und nur bei zwei Rennen war auch die Klasse ORE8 ausgeschrieben, leider.

Aus diesem Grund wollte ich einen Verbrenner fahren, einfach, weil es dafür mehr Veranstaltungen gibt als für einen Elo. Ich würde mich sehr freuen, wenn alle Vereine im Norden die Klasse ORE8 mitausschreiben, unter der Bedingung das sich mindestens 10 Teilnehmer für diese Klasse nennen. Falls die 10 nicht zusammenkommen kann man den Lauf immer noch rechtzeitig absagen. Aber nicht mal die Möglichkeit dafür einzurichten sich zu Nennen finde ich sehr schade.

Also habe ich mir zu allen Gelegenheiten alles zum Thema Nitro Buggy angehört und alle Nitro-Fahrer mit Fragen gelöchert. Lange Zeit sah es so aus als ob mich die Nitro Fahrer überzeugt hätten.

Deswegen habe dann angefangen eine Pro- und Contraliste zu erstellen:
Pro Nitro Contra Nitro
  • Lange Finale
  • Nachtanken jederzeit
  • Mehr Rennen im Norden
  • LiPo Brand unwahscheinlich
  • Motorleistung entfaltet sich besser, Auto ist dadurch besser zu kontrollieren
  • Zusammen mit dem Tanker ist man ein Team und mehr Spaß
  • Vergaser Einstellung kompliziert
  • Brems- und Gasgestänge muss richtig eingestellt sein
  • Ersatzmotor, Krümmer und Resorohr in Summe teuer
  • Manche defekte sind schwierig zu erkennen
  • 2. Person als Tanker notwendig
  • Fahrtzeiten sind durch den Lärm beschränkt
  • Viele Fehlerquellen
  • Motor muss nach einer gewissen Zeit "repariert" werden
  • Kugellager sind teuer
  • Zusätzliche Werkzeuge werden benötigt
  • Elo Ersatzmotor und Regler schon vorhanden
Mein Fazit:
Trotz der hohen Wahrscheinlichkeit das die Nitro-DM nächstes Jahr beim BIG Hamburg e.V. stattfinden wird habe ich mich gegen die Anschaffung eines Nitro Modells entschieden. Es spricht einfach zu viele gegen Nitro. Und wenn man sich in anderen Sportkreisen umschaut so hat sich dort die Situation schon dahingehend verändert das sich Elo und Nitro die Waage halten. Ich hoffe darauf das das auch im Sportkreis Nord passieren wird. Ich werde zumindest versuchen aktiv dazu beizutragen das mehr Elo-Rennen ausgetragen werden, und das auch mehr Elo-Fahrer an Rennen teilnehmen.

Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...