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5. und letzter Lauf zur polnischen Meisterschaft

 Im August stand der 5. und letzte zur polnischen Meisterschaft an. Im Vorfeld war unklar wo dieser Lauf stattfinden wird. Ursprünglich war geplant, dass dieser 5. Lauf in Warschau gehalten wird. Leider wurde die Strecke in Warschau nicht rechtzeitig fertig. Somit wurde unter den bisherigen Teilnehmern abgestimmt, wo der 5. Lauf ausgetragen werden sollte. Zur Wahl standen die Strecken in Włodawa und Wolsztyn. Nach Włodawa wären es über 1.000 km gewesen, deswegen war ich froh, dass die Mehrheit für Wolsztyn war. Dazu kommt das ich die Strecke schon vom 4. Lauf kenne. 

Klar war das es am Freitag wieder freies Training geben sollte, und mit 75 Nennungen war auch dieses Rennen gut besucht. Da ich ja schon vor vier Wochen an der Strecke war, gibt es diesmal keine Fotos. Aber ich habe mein Halbfinale wieder mit der Actioncam gefilmt. Wer sich das antun will hier ist der Link zum YouTube Video

Eigentlich war alles wie beim letzten Mal, nur diesmal wurde die Strecke zwischen den Läufen nicht gewässert. Es entstand langsam Blue Groove, der sich leider nicht bis in den Sonntag halten konnte. Das Wetter hat sich über die ganze Zeit gehalten und es fing erst an zu regnen als die Siegerehrung vorbei war. Nur noch ein Satz zum Motel Orion, ist nicht zu empfehlen! Ich hatte ein Einzelzimmer mit Blick auf eine Wand, und im Erdgeschoss lief eine Klimaanlage. Das Bett war durchgelegen und die Dusche lief so schlecht ab das man ein schönes Fußbad hatte.

Da wir nur 21 Teilnehmer in OR8 waren, gab es wieder nur zwei Halbfinale und wie nur ein Finale. Da es ein mangel an Tankern gab ist Linda eingesprungen. Nach einer Einweisung, man muss doch auf eine ganze Menge an Dingen achten, konnte es losgehen. Ausgestattet mit Headset und Stoppuhr hat sie einen super Job gemacht. Danke Linda! Und danke an Hakan der Linda beim Tanken geholfen hat. Am Ende bin ich 15. geworden und habe mich im Vergleich zum Rennen vor vier Wochen um einen Platz verbessert.

Mein Ultimate M3T läuft auch nach dem dritten klemmen super. Beim MBX8 Setup bin ich wieder auf Baukasten zurück also 5,5,3 in den Diffs. 

Nach meinem Halbfinale habe ich noch beim Truggy Finale geholfen. Rafael und Mateusz mussten getankt werden. Das haben Peter und ich übernommen. Leider hatte Mateusz bei der Hälfte des Rennens eine abgebrochene Schraube und ist so zurückgefallen. Rafael lag zum Ende in Führung vor Hakan, hat aber dann leider in der 3. Runde vor Schluss einen Fehler gemacht. So konnte Hakan in Führung gehen und das Rennen gewinnen. 

Nächstes Rennen wird das Eröffnungsrennen des RC Park Poznań.

4. Lauf zur polnischen Meisterschaft - Latina RC Racing

 Ende Juli ging es zum 4. Lauf der polnischen Meisterschaft nach Wolsztyn. Die Anreise ist sehr interessant und ich hätte die Strecke ohne die Hilfe von Dario nicht so schnell gefunden. Wenn man von der Straße in den Feldweg abbiegt erreicht man am Ende ein Haus mit gepflastertem Hof. Auf dem Hof geht es nochmal links ab durch ein kleines Tor und man steht mitten im Fahrerlager. Schon cool, wenn man in seinem Garten seine eigene Rennstrecke hat.


Schnell war alles ausgeladen und aufgebaut. Da noch nicht viel los war, konnte ich mit dem Auto bis ins Fahrerlager fahren, beim Abbauen war das dann anders. Nachdem ich einen Akku geladen habe konnte ich die Rennstrecke erkunden. Leider ist der Fahrerstand im Verhältnis zur Rennstrecke klein. Es passen gerade eben 10 Personen auf den Fahrerstand. Selbst die Schnellen Fahrer sind über 40 Sekunden pro Runde gefahren, somit könnten auch sehr gut 15 Autos gleichzeitig auf der Strecke sein. Mit etwas Wartezeit konnte ich dann auch drei Tankfüllungen fahren und war überrascht wie gut sich die Strecke fahren lässt. Den Freitag haben wir dann bei Pizza ausklingen lassen.

Zwischendurch musst ich noch ins Kantor, um Geld zu wechseln. Wolsztyn ist eine tolle kleine Stadt und wenn man etwas mehr Zeit hätte bestimmt sehr nett zu besichtigen. 

Und klar gibt es auch diesmal einen Kommentar zum Bett in Polen. Ich hatte "Glück" und das Bett war 90 x 200 cm groß. Aber leider war die Matratze sehr dünn und durchgelegen. Die zweite Nacht habe ich dann im anderen Bett deutlich besser geschlafen. Das einige unangenehme am Motel Orion war die Hellhörigkeit, aber mit Ohropax war auch das auszuhalten.


Den Samstag haben wir mit Seeding und Vorläufen verbracht, aufgrund von vier Klassen und über 70 Teilenehmern hat sich das bis fast 19 Uhr hingezogen. Alles lief wie am Schnürchen und Jaroslaw hat als Moderator wieder einen super Job gemacht. Ich weiß nicht wie er es schafft den ganzen Tag zu reden, mir wäre schon nach einer Stunde der Mund eingetrocknet. Das einzige Problem war eine gebrochene Kupplungsfeder, zum Glück in einem Vorlauf. Diese habe ich zusammen mit den Glockenlagern getauscht und hatte dann keine weiteren Probleme. Am Abend waren wir mit den Jungs aus Schwedt beim Burgerladen und ich einen super leckeren BBQ Burger. 


Wir haben gerätselt wie das am Sonntag laufen wird. Eigentlich sollten es 23 Teilnehmer in OR8 sein, aber es sind am Sonntag einige nicht da gewesen, und somit sind wir zwei Halbfinale gefahren und es hatten alle genügend Platz auf dem Fahrerstand. Wie sollte es anderes sein, es hat geregnet. Ein kleines Wolkengebiet das sich genau wie über uns ergießen musste. Ich kam mir vor wie bei Asterix und Obelix. Die Strecke hat das gut weggesteckt und nach einer extra Stunde Pause konnte wieder gefahren werden. Ich bin von Platz 9 gestartet und konnte mich um einen Platz verbessern. Am Ende wurde ich 16. Mein Ultimate M3T lief das ganze Wochenende sehr gut. Ich habe nicht einmal an einer Schraube gedreht.

Hier der Link zum 20 Minuten 1/2 Finale B

Bedanken möchte ich mich nach bei Peter für die tolle Bewirtung mit Kartoffelsalat und Bockwürsten. Das war echt gut und war sehr lecker. Und wie Peter immer sagt, ne Wurst geht immer!

Im Finale habe ich dann Dario getankt und wir konnten gegen 17 Uhr den Platz verlassen. Auf dem Weg nach Hause hatten wir noch eine Vollsperrung der Autobahn und mussten 40 Minuten warten bis es weiterging. Um kurz vor 12 Uhr war ich dann zu Hause.


Die Strecke 1/4

Die Strecke 2/4

Die Strecke 3/4

Die Strecke 4/4

Ein bisschen Setup machen

Nach 20 Minuten im Regen muss das so sein

Tolle Pokale und Medallien

Zwangspause auf der polnischen Autobahn

Das Bett


Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...